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Paracas

Raum 4, Vitrine 33


Keramik
Südküste von Peru
Formative Epoche (1250 v. Chr. – 1 n. Chr.)
ML010868, ML031690, ML031776, ML031777, ML031778, ML031781, ML031868, ML031869, ML031871, ML031873.

Diese Gefäße und Figuren stammen aus Begräbnissen und entsprechen dem Ocucaje-Stil.

Die Dekoration der Keramiken ist gewöhnlich eingeschnitten, eine der Formativen Epoche eigenen Technik. Bevor sie in den Ofen kam, schnitten die Paracas in die feuchte Oberfläche des Tones.

Nach dem Brennen wurden dicke Schichten harziger Farbe aufgetragen. Die Bemalung erreichte dabei keine vollkommene Fixierung, daher spricht man von “flüchtiger Farbe”.

Die stilisierte Darstellung von menschlichen und katzenähnlichen Gesichtern mit exzentrischem Blick (Augen nach oben), wie in Trance, bezeugt den Einfluss der Stile Cupisnique und Chavín.

Sie stellen ebenfalls mythologische Wesen dar, wie den Vogel mit Menschenkopf, den Katzenartigen mit verlängertem Schlangenkörper und zwei vogelartigen Pfoten.

Einige der Keramikteller präsentieren geometrische Figuren in Negativdekoration durch Räuchern.

Die Flaschen besitzen einen Doppelausguss mit Brückenhenkel, klassischen Elementen der Keramik des Südens.